Continuationbet

Der Continuationbet kurz erklärt: Wir waren vor dem Flop letzter Aggressor, der letzte Raise kam also von uns. Auf dem Flop (Turn, River) setzen wir wieder (entspricht dem Contibet), egal ob wir getroffen haben oder nicht.

 

Grundsätzlich lautet meine Empfehlung, dass wir lieber einmal zu oft als zu wenig Contibetten, da der "Move" an sich eine sehr profitable Sache ist (ein 3/4 Pot Contibet muss nur zu 43%+ erfolgreich sein). Jetzt ist es aber auch so, dass wir nicht 100% Contibetten sollten, denn es gibt Situationen die dafür gut geeignet sind, aber auch welche in welchen man es besser sein lassen sollte.

 

Ich gehe nun also zuerst auf die Flop Texturen ein. Bevor ich konkret werde, versuche ich den Hintergrund zu erklären, so dass es auch Sinn macht für euch. Ich gehe jetzt von der Situation aus, dass wir nie treffen. Unser Contibet ist also ein reiner Bluff und wir bewerten die Stärke unseres Bluffs anhand der Floptextur. Der Gedanke ist der, dass wir dann besonders oft bluffen, wenn:

a) der Flop unsere vermeintliche Range oft trifft

Dazu lässt sich sagen, dass unsere vermeintliche Range sehr oft ein Ass oder einen König enthält. A- und K-high boards eignen sich also sehr gut.

b) der Flop die Range unseres Gegners nicht oft trifft

Punkt b) bedeutet im Klartext: Wenn der Gegner auf einem Board Gutshots, Straightdraws und Flushdraws samt vielen möglichen Top- und 2ndpair Treffern haben könnte, ist das eine schlechte Boardtextur um eine Contibet zu machen.

 

Ich zeige euch jetzt zwei Flops auf. Einer extrem gut, der andere extrem schlecht zum Contibetten. Alles dazwischen solltet ihr danach entsprechend selbst bewerten können.

- besonders gut: Ac 7h 2s

- besonders schlecht: 8h 9h Jd

 

Zum Thema Betsizing bei Contibets verweise ich auf meinen Strategieartikel dazu.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

  • loading

Neu! Rakeback Calculator

Racegrinder - Top bewertet bei...

Muckhands.com - Pokertoplist
Poker-Toplist
PokerTopSites.de
Hier gehts zur Topliste
poker blog