Zeitmanagment

Zuerst einmal müssen wir uns mit der Frage beschäftigen, was Zeit für ein Poker Unternehmen bedeutet.

Es gibt nur 2 Dinge welche wichtig sind.

  • Zeit
  • Geld

Da mit einem guten Zeitmanagment das Geld von alleine kommt, ist es wichtig nicht dem Geld, sondern der Zeit Aufmerksamkeit zuzurichten.

 

Dementsprechend ist es logisch, dass du versuchen solltest, die Zeit so optimal wie möglich zu nutzen. Bist du an unergiebigen Tischen oder on Tilt, verschwendest du Zeit. Bist du dagegen an profitablen Tischen und rufst dein bestes Spiel ab, gewinnst du Zeit. Zeit ist der einzige legitime Maßstab, welcher bei richtiger Anwendung den Geldsegen von alleine mit sich bringt.

 

Grundsätzlich sollte man einen festen "Arbeitsplan" einrichten, in welchem klar und deutlich festgelegt ist, wann man spielt. Wieviel man spielt, sollte ebenso festgelegt sein, der Artikel zum Thema "Zielsetzung" beschäftigt sich mit diesem Thema.

 

Im weitesten Sinne sollte also ein Stundenplan aufgestellt werden.

Ich gehe im folgenden Beispiel davon aus, das pro Stunde 400 Hände gespielt werden, was z.B. 5 tabling mit 80 Händen pro Tisch und Stunde bedeuten würde.

Wenn du 10 tabling betreibst würdest du im Zeitraum von einer Stunde sicherlich 800 Hände schaffen.

Überlege wieviele Stunden , Tische und Hände du spielen willst, und fertige eine individuelle Planung an.

Sie könnte z.B. so aussehen:

Tag Uhrzeit Vorgabe
Montag 19-24Uhr 5 Stunden oder 2.000 Hände
Dienstag 19-24Uhr 2 Stunden lernen + 1.200 Hände
Mittwoch 19-24Uhr 2 Stunden lernen + 1.200 Hände
Donnerstag 19-24Uhr 5 Stunden oder 2.000 Hände
Freitag  Frei Feiern? Wellness?
Samstag 18-2Uhr 8 Stunden oder 3200 Hände
Sonntag 18-2Uhr 8 Stunden oder 3200 Hände

In diesem Beispiel also würdest du dich in der Woche insgesamt 36 Stunden mit Poker beschäftigen. 36 Stunden sind 1 1/2 Tage, du wirst dich nicht überarbeiten.

An den verhältnismäßig unprofitablen Tagen wie Dienstag und Mittwoch bildest du dich weiter, und wendest dein neu erworbenes Wissen anschließend sofort am Tisch an.

Es ist wichtig am Wochenende viel Poker zu spielen, da am Wochenende die ganzen Freizeitspieler an die Tische kommen, welche du z.B. Dienstag morgens niemals antreffen wirst. Deine Arbeitszeiten sind also antizyklisch im Verhältnis zum Rest der Bevölkerung.

Sprich: Du arbeitest hauptsächlich dann, wenn andere frei haben. Das garantiert dir fischige Tische.

Natürlich ist der Freitag auch sehr profitabel, doch ist es sicherlich sinnvoll, sich einen freien Tag in der Woche zu gönnen ( es sein denn du bist im race ) .

"Just go out and have a beer on friday"

 

Diese Planung stellt kein algemein gültiges Dogma da. Vielmehr solltest du sie als Richtlinie deiner Tagesplanung verstehen. Wenn du z.b. Donnerstag Abend um kurz vor 24 Uhr an einem super profitablen Tisch sitzt, gibt es absolut keinen Grund aufzuhören. Spiele einfach weiter und sammel ein paar Überstunden, welche du in den folgenden Tagen wieder "abfeiern" kannst.

Es gibt keinen Grund einen profitablen Tisch zu verlassen, nur weil die eigene Zeitplanung es einem vorgibt.

Gleiches gilt wenn du gute Bedinungen vorfindest, und auch nach deiner regulären Arbeitszeit noch motiviert bist. Spiele einfach noch ein paar Hände.

Die Planung sollte immer als absolutes Minimimum empfunden werden, spiele dein Minimum und spiele weiter, wenn die Voraussetzungen profitabel sind.

 

Merke: Je mehr Hände du spielst umso geringer die Varianz siehe dazu "Das Gesetz der großen Zahl"

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