Zielsetzung

"Ein Unternehmen ist nur so gut wie seine Ziele. Setzen Sie sich keine Ziele, ist Erfolg nur ein glücklicher Zufall. Ihre Ziele legen fest, worauf ihr Unternehmen zusteuert. Ohne Ziele agieren Sie blindlings." ( Dusty Schmidt aus treat your poker like a buisness )

 

Eine solide Zielsetzung ist das A und O eines guten Pokerspielers.

Sie sorgt dafür motiviert zu bleiben, und legt die Basis eines langfristigen, auf Erfolg ausgelegten Buisnessplans.

Die Zielsetzung sollte keine Träumerei sein.

Sie muss der individuellen Situation entsprechen. Sie sollte realistisch sein, aber dennoch 10  - 20% mehr vom zu erwartenen Erfolg fordern.

 

Optimalerweise besteht eine solide Planung aus vier verschiedenen Teilzielen.

 

  • Jahresziel
  • Monatsziel
  • Wochenziel
  • Tagesziel

 

Beim Poker ist ist nicht sinnvoll Gewinne zu planen.

Durch kurzfristige/mittelfristige Gewinn- und Verlustspannen kann das Ergebnis sehr stark von dem "geplanten Ergebnis" abweichen.

 

Viel besser ist es deshalb, nur die Anzahl der Stunden bzw. die Anzahl der Hände auf dem entsprechenden Limit zu planen.

Bei Einhaltung dieser Vorgabe und gleichzeitigem A - Game, wird sich der Gewinn von ganz alleine einstellen.

Spiele kein Poker um zu gewinnen, spiele Poker um immer die bestmögliche Entscheidung zu treffen, der Erfolg kommt dann von alleine.

 

Erreiche dein vorher festgelegtes Ziel ohne wenn und aber.

Ausreden will niemand hören, auch du selbst nicht. Stehe erst vom Tisch auf, wenn deine Tagesvorgabe erfüllt ist.

Ob du dabei durch einen guten run oder aber einen schlechten Lauf sick gerunnt bist, ist völlig nebensächlich, und kein Grund vorher aufzuhören.

Wenn wir davon ausgehen, dass sich der Glücksfaktor des Spiels sowieso langfristig nahezu ausgleicht, verlieren wir eine Menge Geld, wenn wir vorher die Session beenden, um einerseits einen Gewinn zu sichern, oder andererseits nicht weiter in die roten Zahlen zu rutschen.

Betrachten wir das ganze Leben als eine lange Session, ist es völlig nebensächlich, wann man die ups und downs bekommt.

Sie sind kein Grund die Zielsetzung nicht einzuhalten. Solange man sein A - Game und einen profitablen Tisch spielt sollte man bis zum erreichen des Zieles weiterspielen.

 

Beispiel:

Eine Planung könnte z.B: so aussehen:

 

  • Tagesziel:       3.000 Hände am Tag mit A - Game auf NL100
  • Wochenziel:  15.000 Hände = 5 Tage Woche
  • Monatsziel :  60.000 Hände = 4 Wochen a 5 Tage
  • Jahresziel  : 720.000 Hände = 12 Monate a 60K Hände

 

Wichtig: Unbedingt Urlaube und freie Tage miteinplanen!!!

 

Im genannten Beispiel würde man am 01.01. z.B. auf NL100 starten.

Man hält sich ans Bankrollmanagment und steigt/fällt entsprechend seiner Bankroll.

Bezüglich der gespielten Hände hat es keinen Einfluss, da man das Ziel hat 720.000 Hände zu spielen.

Welches Limit entscheidet letzendlich das BRM.

Aus dieser Perspektive gesehen, macht es keinen Sinn bei einer Gewinn oder Verlustsession aufzuhören, um entweder die Gewinne zu sichern oder aber weitere Verluste zu ersparen.

Wenn du dein A - Game spielst ist es egal, wann du es machst. ( Der Tisch sollte schon profitabel sein )

 

Races:

Wenn du Races spielst, ist es ganz wichtig, dir vor jedem Race eine eigenständige Planung zu machen, welche die Grundfrage :

"Wieviel Hände möchte ich spielen, um welchen Platz zu erreichen" beinhalten sollte. Stütze dich dabei auf Erfahrungen früherer Races.

 

Wenn deine Ziele  keine Wünsche sind - sondern echte Ziele, wirst du sie erreichen!

 

Belohnungen:

Viele Stunde täglich Poker zu spielen kann sehr ermüdend sein. Wichtig ist es deshalb, das du dich belohnst.

Du solltest ein auf dich abgestimmtes Belohnungssystem entwickeln, welches dich einerseits motiviert, und dir andererseits materielle Wünsche erfüllt.

Ich denke das es sehr wichtig ist sich regelmäßig zu belohnen.

Wenn du das Monatsziel bzw. Jahresziel erreicht hast, ist eine Belohnung ein absolutes Muss.

Ich persönlich mag auch Wochenziele, da sie greifbarer sind, und dadurch ungemein motivieren können.

Das Belohnungszentrum unseres Gehirns, kann mit dem Ziel "Bankroll aufbauen" nicht wirklich viel anfangen.

Um uns wirklich zu motivieren brauchen wir Bilder.

Das kann - je nach Einzelfall - grob nach Kosten geordnet

 

  • Ein gutes Essen mit der Freundin
  • Eine Spende z.B. an einen Obdachlosen
  • Ein Wellness Tag mit der Freundin
  • Kumpels zum Bierchen einladen
  • Ein I - Pod
  • Ein Essen für die gesamte Familie
  • Kleidung
  • Ein gutes Paar Schuhe
  • Eine Uhr
  • Ein I - Phone
  • Ein Wellness Wochenende mit der Freundin
  • Ein Kurzurlaub mit einem guten Freund
  • Ein neuer Bildschirm
  • Ein neuer Fernseher
  • Ein neuer Laptop
  • Ein neues Auto

 

...sein.

Tut ruhig etwas gutes, es steigert das eigene Wohlbefinden z.b. einen Obdachlosen ein gutes Essen zu ermöglichen, oder die eigene Frau zum Wellness einzuladen.

Durch einen neuen Laptop oder größeren Bildschirm, steigt der Lebensstandart und die Effizienz beim arbeiten.

Es ist sehr wichtig, Ziele zu haben, und sich bei erreichen auch wirklich zu Belohnen.

Meineserachtens sind 5% vom Gewinn bei erreichen des Zieles eine angemessene Belohnung.

Diese Vorgehensweise spricht das Belohnungszentrum des Gehirns an, und motiviert ungemein.

 

Wenn deine Ziele  keine Wünsche sind - sondern echte Ziele, wirst du sie erreichen!

 

Link zum Artikel "Wie werden festgelegte Ziele verbindlich"

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